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Web 2.0 macht manchen Leuten Zukunftsangst

Gepostet von Steffen , über Blogsphäre Rechtliches.

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DonAlphonso hat in seinem Blog vehement vor den Entwicklungen im Internet gewarnt und viele unterstützende Kommentare zu seinem Beitrag erhalten. Ich selbst halte nicht viel von der Verteufelung der Entwicklung im Internet, denn es ist meines Erachtens schon lange so, dass unsere Daten in fremden Händen liegen:

Ihr ahnt ja nicht, was nur z.B. alleine der Otto-Versand über Euch und alle anderen Deutschen weiß! Das ist vermutlich mehr als der BND. Dazu haben die kein Web 2.0 gebraucht. Payback, Gewinnspiele, Schufa, Deutsche Post und Eure Versicherungen arbeiten gut zusammen und wissen so viel über Euch, das könnt ihr mit Eurem OpenBC-Profil gar nicht mehr toppen.

Web 2.0 ist ein unklar und unterschiedlich gebrauchter Begriff. Für mich bedeutet es vor allem, dass die klassischen Medienhäuser an Bedeutung gegenüber Individuen als Informationsverarbeitern und -verbreitern an Bedeutung verlieren. Die Plattform dafür ist das Internet. Die Plattform dafür bietet das Internet.

Vor fünf Jahren waren die Nachrichtenurheber und -verbreiter im Wesentlichen die gleichen/selben wie vor zehn Jahren: Springer, Spiegel, öffentlich rechtliche und private Sendeanstalten etc. Heute akzeptieren und wünschen sich die Internetuser alternative Quellen wie Wikis und Blogs, delicious und Co. Das ist eine relativ neue Entwicklung und dafür hat jemand einen Begriff gesucht. Der Begriff Web 2.0 hat sich verbreitet, weil genügend viele diesen Begriff als akzeptabel für ein Phänomen wie dieses halten.


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Don Alphonso am 14. Jan 2006 13:05

Worum es mir in diesem erwähnten Fall ging: Da hat einer genau das an Software benutzt, was in der typischen Web2.0-Debatte momentan so auftaucht, und sich - und andere - dadurch hochgradig gläsern gemacht. Es zeigt m.E., wo die Risiken für User sind und gleichzeitig die Geschäftsmodelle für Firmen liegen könnten. Letzteres ist sicher nicht intendiert, aber es würde mich überraschen, wenn wir in einem halben Jahr nicht Kongresse haben, wo Data Mining anhand von Web2.0 ein wichtiges Thema ist. Deshalb wäre der wichtige Ansatz zu überlegen, wie man sich davor, wenn man will, schützen kann.

Aber genau das tun einige der deutschen und internationalen Vordenker nicht, eben weil sie ein wirtschaftliches Interesse haben. Weil es nun mal möglich ist, Firmen für Schnüffelei und anderes mieses verhalten Geld aus der Tasche zu ziehen.

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Stephanie am 9. Jan 2007 14:30

Web 2.0 - ein weitreichender Begriff... Wer an genauen Definitionen und Basiswissen zum Thema interessiert ist, der sollte sich mal den Blog http://tourismus-weblog.fh-heilbronn.de/web2.0/ anschauen. Dort finden sich allerlei interessante Infos.

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